2006

In Initiative des Soziokulturellen Vereines „1A“ Stahnsdorf beginnt nach langer Zeit erstmalig wieder die Organisation eines Openair - Konzertes auf der Bäkewiese in Kleinmachnow. Aufgrund des immensen Aufwandes eines solchen Projektes werden der JOB e.V. Teltow, die JFE Kleinmachnow und der Musikclub Kleinmachnow um Unterstützung angefragt und steigen in das Projekt ein.
Als Hauptact konnte die Berliner Kultband Mutabor gewonnen werden, die hier eines der letzten Konzerte ihrer Abschiedstour spielte.

Die finanzielle Unterstützung des Soziokulturellen Vereines durch die Gemeinde Stahnsdorf machte es möglich, den Eintritt komplett kostenfrei zu halten.
Über 1500 Besucher feiern dieses grandiose Konzerterlebnis, das zum Urknall einer zündenden Idee wurde!

Der Soziokulturelle Verein 1A entschied sich trotz des Erfolges, das Projekt nicht zu wiederholen, sondern sich wieder den beliebten ausgewählten kulturellen Projekten in kleinerem Umfang zuzuwenden.
JOB e.V., JFE und Musikclub beschließen das Wagnis, aus dem einmaligen Konzert ein wiederkehrendes Openair - Festival zu machen. Die Idee des „Arsch hoch für die Region!“ ist geboren!

2007

Das Bäkewiesen - Openair bekommt seinen Namen und die sozial-politische Botschaft:

„Lauter!... für Kinderrechte“

Erstmalig kommunizieren wir unser Anliegen und unsere Idee eines „regionalen Aufstehens für die Durchsetzung von Kinderrechten“. Die Zielvorgabe ist: ab 2008 ist das Festival ein Benefiz!

Aufgrund der inzwischen völlig autarken Finanzierung des Festivals, kostet der Eintritt 6 bzw. 7 Euro. Dafür präsentieren sich in den sieben Stunden Festival sechs großartige Bands auf unserer Bühne. Erstmals schaffen wir zudem die Verbindung zu dem ebenso von den drei Veranstaltern organisierten jährlichen regionalen Nachwuchsband-Contest „Battle of the Bands“. Die Siegerband des Contest ist von nun an fester Bestandteil des Festival-Lineup's.

Wir gewinnen erste Sponsoren aus der regionalen Wirtschaft. Das frühlingsgrüne Design des „Lauter!...für Kinderrechte“ wird von einem befreundeten Grafiker entworfen und in vielen ehrenamtlichen Stunden umgesetzt. Damit hat das Projekt auch in der Öffentlichkeit „ein Gesicht“ bekommen!
Mit uns feiern über 500 Gäste das Festival mit dem hohen Wohlfühl-Faktor. Wir erarbeiten uns eine Fangemeinde.


2008

Am 18.6.08 startet das dritte „Lauter!... für Kinderrechte“ - Festival.
Laut sein ist uns nicht genug – wir starten den Versuch, mittels der erhofften Überhänge einen Benefizzweck zu finanzieren: ein zusätzliches Bildungsprojekt für Kinder aus bedürftigen Familien...
Über 1500 Gäste erleben ein lebendiges, engagiertes, hochkarätiges Musikevent auf der Bäkewiese! Ein Großteil davon Kinder und Jugendliche...

Ein Überhang bleibt nach Deckung der Kosten nicht und wir stehen vor der Entscheidung: weiter freier Eintritt für Kinder bis 10 Jahre und niedrige Ticketpreise für die Menschen vor Ort – oder die Finanzierung eines Benefizzieles, dann aber notwendigerweise zu Benefiz-Preisen bei den Tickets?
Und wir entscheiden uns: sozial-engagierte Kultur aus der Region für die Region – bezahlbar für alle! Notwendigerweise fällt hier die Entscheidung für Soziokultur – gegen Benefiz in 2009.